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Sauerstoffmangel, die häufigste Ursache aller Zivilisationskrankheiten.

 

Die erschreckende Zunahme der sogenannten Zivilisationskrankheiten, wie Herz- und Kreislaufstörungen, Angina Pectoris, Herzschlag, Managerkrankheit, vegetative Dystonie und Krebs erfordert Beachtung und vor allem Abhilfe. Auf einer Tagung der Rentenversicherungsträger wurde gesagt, dass mehr als jeder dritte Versicherte heute an Herz- und Kreislaufkrankheiten stirbt und dass fast die Hälfte der Versicherten wegen solcher Krankheiten im Durchschnitt 10 Jahre vor Vollendung des 65. Lebensjahres invalide oder berufsunfähig wird. Im Jahre 1952 allein sind schon in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 269’000 Versicherte vorzeitig invalide bzw. berufsunfähig geworden.
Die Ursache aller Zivilisationskrankheiten sind in erster Linie die Überlastung des Nervensystems, die Vergiftungen durch Abgase aller Art, Genussmittel, künstliche Farbstoffe usw., falsche Lebensgewohnheiten und falsche Ernährung. Die Wichtigkeit ihrer Ausschaltung unterliegt keinem Zweifel. Wir sind aber nun einmal in das technische Zeitalter hineingeboren. Deshalb müssen wir die mit den Fortschritten der Zivilisation und Technik verbundenen Schädigungen in Rechnung stellen und versuchen, ihrem weiteren Anwachsen wirksam zu begegnen.
Da wir die Ursachen trotz aller Bemühungen nicht in dem erforderlichen Masse ausschalten können, müssen wir die Abwehrkraft des Organismus stärken und die biologische Grundstörung, die sich aus den Schädigungen ergibt, beheben, um soweit wie möglich die Wurzel des Übels zu erfassen. Nur die Symptome der Krankheitserscheinungen zu beseitigen, führt nicht zum Ziel.
Die biologische Grundstörung aller Zivilisationskrankheiten ist nach den Angaben des Nobelpreisträgers Prof. Warburg, Dr. Seeger, v. Jankowsky u.a. die chronisch geschädigte Zellatmung.
Das, was den Menschen heute in erster Linie fehlt, ist Sauerstoff. Unsere Körperzellen brauchen zur Erhaltung des Lebens unaufhörlich frischen Sauerstoff. Wir können tagelang ohne Wasser, wochenlang ohne Nahrung sein, aber nicht eine Minute ohne Sauerstoff.
Jede Arbeit und jede Belastung des Organismus bedingen einen Mehrbedarf an Sauerstoff. Alle unsere Lebensfunktionen sind abhängig von dem Funktionieren der Sauerstoffwechselvorgänge. Besonders empfindlich gegen Sauerstoffmangel ist das Gehirn. Wird die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn nur für wenige Minuten unterbrochen, so treten nicht wieder gutzumachende Schäden auf. Chronischer Sauerstoffmangel im Gehirn führen zu einem Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit, Kopfschmerzen, Unlust, zu einem Leergefühl u.ä. Die weiteren Folgen sind Störungen im Gesamtnervensystem und Fehlsteuerungen der Durchblutung und der Organfunktionen. Auch der Herzmuskel ist sehr sauerstoffbedürftig. Ungenügende Sauerstoffversorgung und gestörte Zellatmung führen zur Bildung von Stoffwechselschlacken in den Herzmuskelzellen und damit zur Schädigung der Zellen. Herzmuskelschwäche und Atemnot bei geringsten Anstrengungen sind die Folgen. Sauerstoffmangel ist der häufigste und tückischste Feind der Gefässwandzellen und die Hauptursache der Verkalkung der Arterien.
Jede Stoffwechselstörung, mag es sich um solche der Leber, des Herzens, der Nieren, der Bauchspeicheldrüse usw. oder um die Entwicklung des Krebses handeln, ist letzten Endes bedingt durch die ungenügende Sauerstoffversorgung der Gewebe.
Die den Erdball umgebende Luft enthält soviel Sauerstoff, dass ein absoluter Mangel an diesem lebensnotwendigen Element nicht besteht, dennoch sind die heutigen Menschen auf dem besten Wege, langsam aber sicher an einer schleichenden inneren Erstickung zugrunde zu gehen oder jedenfalls vorzeitig ihre volle Leistungsfähigkeit zu verlieren.
Nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen ist die Auffassung ungültig, dass der Mensch, solange er atmet, auch eine genügende Menge Sauerstoff aufnimmt und verwertet. Die Funktionen unseres Atmungsapparates und die Fähigkeit der Zellen zur Aufnahme und Verwertung des Sauerstoffs werden durch zahlreiche Einflüsse gestört. Die mit der Entwicklung der Zivilisation und Technik einhergehenden Schädigungen, unsere falschen Lebensgewohnheiten und Ernährung, die häufig ungünstigen Arbeitsbedingungen und die auf fast alle Menschen drückenden seelischen Belastungen, die Hetze, Sorge und Angst, führen einzel und insgesamt zu einer Störung der Annahme der Verwertung des Sauerstoffs durch die Zellen und damit zu einem Sauerstoffmangel des Organismus.
Der normale Ablauf der Sauerstoffwechselprozesse in den Zellen ist gebunden an die Fähigkeit bestimmter Wirkstoffe, der sog. Atmungsenzyme, den Sauerstoff zu aktivieren, d.h. zu ionisieren. Nur in der ionisierten Form kann der Sauerstoff in die Verbrennungs- oder Oxydationsvorgänge eintreten. Die Gifteinwirkungen, denen der heutige Mensch infolge der Zivilisation und Technisierung ausgesetzt ist, bewirken in erster Linie eine Schädigung der besonders empfindlichen Atmungsenzyme.
Für das Kohlenoxyd z.B., das in steigendem Masse infolge der ständigen Zunahme der Auto-auspuffgase zu einer erheblichen Gefahr, besonders der Grossstadtmenschen geworden ist,
hat Prof. Warburg nachgewiesen, dass durch dieses Gas nicht nur der rote Blutfarbstoff gebunden und dadurch für den Sauerstofftransport ausgeschaltet wird, sondern dass dadurch vor allen das eisenhaltige Atmungsferment geschädigt oder zerstört wird.
Die Folge ist die Unterbrechung des normalen Ablaufs der Sauerstoffwechselprozesse und damit das Auftreten von Stoffwechselschlacken. Die Unterbrechung oder Drosselung der Sauerstoff-wechselprozesse ist die biologische Grundstörung, aus der alle weiteren Störungen sich entwickeln. Zunächst entstehen daraus im allgemeinen die sog. funktionellen Störungen der Organe oder Systeme. Bei entsprechender Dauer oder Intensität entwickeln sich aber auch aus dieser Grundstörung die organischen Erkrankungen oder Schäden. Jede Krankheit mündet irgendwie in ein Stoffwechselproblem. Bei der Entstehung einer Krankheit wirkt allerdings im allgemeinen nicht nur eine Ursache, sondern eine Vielzahl von Ursachen. Je besser aber die Abwehrkraft des Organismus ist, d.h. je reibungsloser und intensiver die Sauerstoffwechselprozesse ablaufen, desto besser wird der Organismus mit seinen Schädigungen fertig. Nach den neuesten Erkenntnissen der Physiologie bewirkt jede Belastung der Zelle - sei es Arbeitsleistung, Gifteinwirkung oder nervöser Reiz - eine Verschiebung des elektrischen Spannungszustandes zwischen der Zelle und der umgebenden Flüssigkeit. Die Wiederherstellung des normalen elektrischen Spannungszustandes, den die Aufrechterhaltung des Lebens der Zelle erfordert, ist Sache eines in der Erholungsphase ablaufenden Sauerstoff-wechselprozesses. Darauf erfolgt zwangsläufig, dass die Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit in erster Linie abhängig ist von der Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der Sauerstoffwechselvorgänge.
Prof. Warburg wies nach, dass Krebs die Folge einer chronisch geschädigten Zellatmung ist. Seine Erkenntnisse wurden bestätigt durch die praktischen Versuche der Amerikaner Goldblatt und Cameron, die zweieinhalbe Jahre lang Körperzellen in Gewebskulturen züchteten und ihnen periodisch immer wieder den Sauerstoff entzogen. Dabei entwickelten sich aus den normalen Zellen Krebszellen, die beim Überimpfen auf gesunde Tiere Krebsgeschwülste hervorriefen.
Damit ist das Wesentliche am Rätsel des Krebses gelöst. Wenn auch der Sauerstoffmangel nicht die alleinige Ursache des Krebses ist, so ist er doch die wichtigste und häufigste Ursache.
Die chronisch ungenügende und gestörte Zellatmung ist aber nicht nur die zum Krebs führende biologische Grundstörung, sondern sie ist die Grundstörung und damit der wesentlichste Faktor bei der Entstehung aller Zivilisationskrankheiten.
Diese sog. Zivilisationskrankheiten treten unter sehr vielfältigen klinischen Erscheinungsformen auf, sie haben aber fast alle das Gemeinsame, dass sie auf dem Boden der vegetativen Dystonie entstehen, unter der nach Prof. Dittmar eine besondere Reaktionslage des vegetativen Nervensystems auf unspezifische Reize der Umwelt zu verstehen ist.
Infolge dieser abnormen und krankhaften Übererregbarkeit des vegetativen Systems kommt es bei den heute auf den Menschen einstürmenden und nicht abreissenden Reizeinwirkungen der Umwelt und bei den dauernden seelischen Belastungen zu schweren Störungen der normalen biologischen Rhythmik aller vegetativen Vorgänge, zu Verkrampfungen in allen Bereichen des menschlichen Körpers, zu Durchblutungsstörungen, zu Störungen der Empfindung und der Sinnesleistungen, zu funktionellen Störungen der Drüsen äusserer und innerer Sekretion mit den schwersten Folgen für den intermediären Stoffwechsel.
„Jedermann aber weiss, dass diese Funktionsstörungen auf die Dauer nicht belanglos sind, sondern dass schwere Organschäden aus ihnen resultieren, wie z.B. der Herzmuskelschaden und die Herzmuskelschwiele aus einem spastischen Koronarverschluss (krampfhaften Herzkranzgefäss-verschluss) oder wie das Magengeschwür aus einer ,nervösen’ Gastritis oder wie endlich eine strukturelle Gehirnschädigung mit Schlaganfall aus einer Mangeldurchblutung des sehr sauerstoffbedürftigen Gehirns.“ (Prof. Dittmar.)
Dr. Warning fand, dass bei 4 000 Untersuchungen am Personal der Frankfurter Verkehrsbetriebe über 1000 manifeste Erkrankungen, die sich als Krampfkrankheiten darstellten und in erster Linie Herz- und Kreislauf, Magen, Gallenwege, Dickdarm, peripheren Kreislauf und Gemütslage betrafen. Alle diese Erkrankungen gehören, zumindest in ihren Anfängen, in das grosse Gebiet der vegetativen Dystonie.
Die vegetative Dystonie aber ist entgegen häufiger Annahme, keine rein seelische oder funktionelle Erkrankung, sondern sie ist der Ausdruck einer Stoffwechselerkrankung des betreffenden Organs oder Systems, wobei den über das vegetative Nervensystem kommenden Reizen die auslösende Wirkung zuzuschreiben ist. Die Stoffwechselstörung des Organs stellt sich dar als Störung des Mineralstoffwechsels, die bedingt ist durch eine ungenügende und gestörte Zellatmung des Gewebes. Es ist nachgewiesen, dass die vom vegetativen Nervensystem kommenden übersteigerten Reize nur dann das Bild der vegetativen Dystonie auslösen können, wenn in dem betreffenden Organ eine Stoffwechselstörung vorliegt. Aber auch die Übererregbarkeit des vegetativen Nervensystems ist im wesentlichen bedingt durch eine ungenügende und gestörte Zellatmung der Nervenzellen.
Die heute im Durchschnitt von den Menschen verlangte Arbeit entfernt sich immer mehr von einer natürlichen Arbeitsweise und einer ausgeglichenen Belastung des Gesamtorganismus. Vielmehr hat sich die Masse der Arbeitsvorgänge von der Muskelkraft auf die Nervenbetätigung verlagert.
Diese fast einseitige Überforderung des Zentralnervensystems, verbunden mit übermässiger seelischer Belastung und aus der Umwelt kommenden aussergewöhnlichen Reizen, wie Lärm, Unruhe, Hetze des Verkehrs usw., muss zu einer Erregung der Nervenzellen, d.h. zu einer ionalen Verschiebung und Änderung des elektrischen Zeitpotentials führen, deren Ausgleich durch die noch möglichen Sauerstoffwechselprozesse häufig nicht mehr vorhanden ist.
Der hohe Sauerstoffverbrauch des Gehirns, die reiche Blutgefässversorgung der vegetativen Zentren und die ausserordentliche Anhäufung des Warburgschen Atmungsfermentes in diesen Zellen beweisen, dass schon ohne sonderliche Belastung eine sehr intensive Zellatmung im Gehirn und speziell in den vegetativen Zentren ablaufen muss. Die Überlastung des Nervensystems aber, wie sie heute allgemein vorkommt, erfordert ein Ausmass an Oxydationsvermögen, das die Grenze des Möglichen erreicht oder oft überschreitet. Diese Grenze ist aber häufig auch noch herabgesetzt und wird sicher überschritten, wenn die Voraussetzungen für einen geregelten und intensiven Ablauf der Sauerstoffwechselprozesse nicht mehr erfüllt sind, also nicht genügend Sauerstoff bereitgestellt wird, oder wenn die Funktionstüchtigkeit der Atmungsfermente herabgesetzt ist.
Alle Lebensenergie, die zur Erhaltung und zur Leistung erforderlich ist, stammt aus den Oxydationsprozessen. Die gesamten Lebenserscheinungen, damit auch die Reaktionen des Zentralnervensystems und des vegetativen Systems sind in erster Linie an die Funktion der im Organismus und in jedem seiner Teile ablaufenden Oxydationsprozesse gebunden. So ist erklärlich, dass bei einem ungenügenden und gestörten Ablauf der Zellatmung auch im Nervensystem und im vegetativen System anormale, krankhaft gesteigerte oder paradoxe Reaktionen resultieren können.
Das Problem der ursächlichen Behandlung der Zivilisationskrankheiten kann daher vorwiegend nur bestehen in einer ausreichenden Sauerstoffversorgung des Organismus und in einer Unterstützung und Anregung der Sauerstoffwechselprozesse in der Zelle. „Es ist deshalb“, wie Prof. Auler sagt, „eine der Heilforschung gestellte Hauptaufgabe, nach System zu suchen, welche die Atmung normaler und kranker Zellen zu steigern bzw. anzuregen vermögen.“ Wissenschaft und Technik haben Wege gefunden, um mit naturnahen Heilmethoden der Forderung Prof. Aulers nachzukommen.
Diese Methoden, die als Sauerstoff- oder Zellatmungstherapie zusammengefasst werden können, dienen der Wiederherstellung und Anregung der natürlichen Funktionen des Organismus, wie der äusseren Atmung, der Aufnahme, des Transports und der Verwertung des Sauerstoffs. Hinzu kommen die Massnahmen, die indirekt die Zellatmung unterstützen, wie z.B. die Anregung der Funktion der Leber, die die wichtigste Bildungsstätte für das Atmungsenzym ist, die Wiederherstellung einer normalen gesunden Darmbakterienflora, die unerlässlich ist bei dem Aufbau bestimmter Vorstufen der Atmungsenzyme, und nicht zuletzt eine biologisch gesunde Ernährung, die den ausreichenden Nachschub der Baustoffe für den Wiederaufbau der verbrauchten und zerstörten Atmungsenzyme sichert.
Im Rahmen einer Ganzheitsbehandlung ist die Sauerstofftherapie - unabhängig von der spezifischen üblichen Behandlung der Krankheiten - besonders angezeigt zur Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit bei „nervöser Erschöpfung“, zur wirksamen Verhütung, aber auch zur ursächlichen Behandlung aller Zivilisationskrankheiten. Das gilt ebenso für Menschen, die sich körperlich nicht wohl fühlen, ohne eigentlich krank zu sein.
 

Wissenswertes über Ozon

OZON ist eine Art von S u p e r s a u e r s t o f f ; es enthält anstatt zwei Sauerstoffmoleküle deren drei. Ozon vernichtet einerseits schädliche Keime, ohne die Gewebe anzugreifen; andererseits verstärkt es zugleich alle Lebensvorgänge. Natürliche Grossproduzenten von Ozon sind die Blitzentladungen und die ultravioletten Strahlen der Sonne. Der Wissenschaft ist Ozon seit etwa 150 Jahren bekannt, aber erst in jüngster Zeit wissen wir Näheres über seine einzigartigen Eigenschaften und seine physiologische Wirkung. Ozon emittiert bei seinem Zerfall ultraviolette Strahlen. Man weiss heute, dass Ozon das einzige Desinfiziens ist, das Bakterien tötet und Toxine entgiftet, ohne das bakterientragende Gewebe anzugreifen. Die biologischen Kräfte des Ozons manifestieren sich in der Aktivierung aller Lebensvorgänge im Hautgewebe (durch Steigerung der Stoffwechsel- und Oxydationsprozesse der Zellen). Die maximale chemische und physiologische Wirkung des Ozons wird dann erreicht, wenn es in Verbindung von Feuchtigkeit appliziert wird. Auf trockene Bakterien zum Beispiel wirkt Ozon selbst in hoher Konzentration nicht ein, deshalb versuchen Sie eine Therapie mit den vielfach bewährten

Ozon-Sauerstoff-Dampfbäder speziell bei:

  • Störungen des Stoffwechsels und der Zirkulation
  • Rheumatismus in den verschiedenen Erscheinungsformen
  • Fettsucht und anderen hormonalen Störungen
  • allgemeinen Schwächezuständen und Rekonvaleszenz
  • als Anti-Ageing
    (Nachdruck auch Auszugweise verboten)